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Katrin-Berglauf 11.6.

Andi berichtet:
Es könnte ja so einfach sein: Nur 10 Meter neben der Startlinie wäre da die Eingangstüre in die Talstation der Katrin-Seilbahn mit ihren netten kleinen Gondeln, schnell ein Ticket gekauft und knapp 15 Minuten später wären wir schon oben gewesen an der Bergstation, ganz entspannt und voller Aufmerksamkeit für das schöne Bergpanorama. Aber stattdessen zahlten wir noch deutlich mehr als die Seilbahn-Karte gekostet hätte für eine Startnummer und 4 Sicherheitsnadeln, um die 950 Höhenmeter auf knapp 4,5 km zu Fuß in Angriff nehmen zu dürfen.

Andrea ergriff kurz vor dem Startschuss noch schnell das Mikrofon des Sprechers und verriet allen Anwesenden unüberhörbar, dass ich seit gestern nun ganz offiziell in der AK-50 gewertet werden durfte. Und dann ging es auch schon los, zuerst 300 Meter flach, danach auf einem Wanderweg steil ansteigend und nach ca. 4 Minuten auf die Schipiste, die wir bis zum Ziel nicht mehr verließen.

Ich begann schon im Flachstück vorsichtig und verhalten, da ich von den letzten Jahren genau wusste, was mich erwartete. 2 steile erste Kilometer und dann 2,2 noch steilere. 20% Steigung und mehr sorgten für Kilometerzeiten zwischen 7 und 11 Minuten. Andrea war ein wenig verunsichert, da sie vor 4 Wochen mit dem Rad gestürzt war und sich dabei eine unangenehme Verletzung an der Hüfte zugezogen hatte, die nur langsam besser wurde. So war es ihr beim Schafberglauf vor 3 Wochen nicht sehr gut gegangen, sie hatte zwar deutlich gewonnen, aber die Zeit war nicht besonders. (Da war ich auf 1.200 Höhenmetern nur zweieinhalb Minuten hinter ihr, viel zu wenig...!). Bei den österr. Meisterschaften in Bludenz letzte Woche ging es schon besser (Abstand: 3:38 min, ebenfalls 1.200 HM). Und heute? Da sah ich sie schon auf dem ersten Steilhang ziemlich weit vorne, obwohl ich selbst auch gerade einige Läufer überholte und langsam Fahrt aufnahm. Das Kaiserwetter in der Kaiserstadt Bad Ischl war zwar für die Aussicht und die Zuschauer wunderschön, beim Laufen wurde es aber ordentlich heiß! Fast die gesante Strecke lag in der prallen Sonne und es fehlten nur noch 1 oder 2 Grad auf die 30-Grad-Marke. Ganz langsam kamen auch die Kilometermarken näher, den 2er passierte ich bei ca 14:04 min, da waren aber auch schon alle „Flachstücke“ aufgebraucht. Andrea sah ich nicht mehr und irgendwo nach dem 3er, 10 Minuten später, überholte mich Lieblingsgegner Rudi Reitberger, den ich beim Schafberlauf noch hinter mir lassen konnte. Ein kleiner Hänger nach dem 3er ließ mich ein wenig verzagen, aber irgendwie hab ich mich wieder erfangen.

Sogar den Treppenlaufweltmeister (also die Andrea bei den Männern auf den Türmen der Welt) konnte ich überholen, für ihn war die Strecke eindeutig zu lang! Am Donauturm ist er bei viereinhalb Minuten Laufzeit mehr als 1 Minute schneller als ich...

Endlich die letzten 500 Meter! Noch einmal alle Kräfte bündeln, jetzt sind alle 100 Meter markiert - bis zum 400er-Schild brauch ich endlose 1:26 min! Inzwischen kommt Andrea schon oben an - und diesmal wieder mit einer hervorragenden Zeit (35:46 min)! Weniger als 30 Sekunden langsamer ist sie nur als bei ihrem Streckenrekord! Das ist eine Riesenfreude und gibt wieder Selbstvertrauen für die Berglauf-EM in 4 Wochen! Inzwischen bewegen sich meine nächsten 100-Meter-Zeiten zwischen 1:05 und 1:15 min. Verflixt, jetzt konmt der Treppenlaufweltmeister und überholt mich wieder. Naja, der ist auch viel jünger und sprinten kann er auch besser. Ich kämpfe bis zum letzten Meter, überhole dafür irgendeinen anderen Läufer, werde von Andrea, die schon längst wieder erholt und ein Stück zurückgelaufen ist, begleitet, angefeuert und fotografiert und rette mich ins Ziel, wo ich mich gleich mal eine Weile hinlegen muss. Aber die Zeit ist sehr ok (41:20 min), nur 1 Sekunde langsamer als meine Bestzeit (wenn ich das gewusst hätte...) - und weniger als der obligate 6-Minuten-Abstand bei 1.000 Höhenmetern auf Andrea.

Und nicht zu vergessen: Die sensationelle Leistung von David, der mit Thea und Emil+Lauri bei uns in Gmunden am Wochenende zu Besuch war und trotz eingeschränkten Trainings die Gesamtwertung mit einem hervorragend eingeteilten Rennen souverän gewann und so für einen totalen Triumph der Falschen Hasen sorgte. Meine Anmeldung dürfte übrigens so unleserlich gewesen sein, dass sie gleich zu einem Vereinswechsel führte: Als ich zur Siegerehrung gerufen wurde (mit Müh und Not konnte ich in der AK 50 noch den 3. Platz ergattern) kündigte der Sprecher an: „Und jetzt der Drittplatzierte von den Raschen Hasen, nicht zu verwechseln mit den Falschen Hasen!“ Und so steht es auch geschrieben in der Ergebnisliste...

Meiner Geburtstagsfeier danach auf der Katrin-Alm, Andreas wiedergefundener Topform (auch wenn sie für ihren Verein SVS-Schwechat siegte) und Davids Triumph als wirklich rascher Hase für die Falschen Hasen tat das aber keinen Abbruch!

http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13131&cnr=1

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