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Kolsassberglauf 12.12.

Andi berichtet:
Schon zum 5.Mal hintereinander folgten wir der Einladung zum Lauf auf den Kolsassberg, dem größten und bestbesetzten Winterberglauf in Tirol.
Diesmal reisten wir bereits am Freitag Abend an und konnten so den Samstag noch entspannt genießen. Für den Vormittag hatte der Veranstalter für seine Nachwuchssportler des Union Raiffeisen Radteams Tirol einen gemeinsamen Trainingslauf mit Andrea organisiert, und so ging es in einer großen Gruppe um 10 Uhr los durch die tief verschneiten Bergstraßen. Alle waren mit Begeisterung dabei - schließlich trainiert man ja nicht alle Tage mit der regierenden Berglaufweltmeisterin.
Im Hintergrund war immer wieder das prächtige Panorama des Karwendelgebirges zu bewundern, von dem Laufreport-Berichterstatter und Profifotograf Winfried Stinn jedes Mal so begeistert ist, dass er ganz traurig wird, wenn Wolken, Nebel oder Schneefall es verdecken. An dieser Stelle wollen wir auf seinen ausführlichen Laufbericht in http://laufreport.de/archiv/1210/kolsass/kolsass.htm verweisen und uns ganz herzlich für die wunderschönen Bilder bedanken, die er uns wieder zur Verfügung gestellt hat!
Am Nachmittag besuchten wir Schwaz, das ganz in der Nähe liegt, der Rest des Tages verlief äußerst gemütlich.
Am Sonntag um 10 Uhr fiel der Startschuss. In der Nacht hatte es noch einmal kräftig geschneit, sodass nur noch die 1. Hälfte der 5,25 km langen Strecke schneefrei und halbwegs trocken war. Andrea brauste wie üblich mit den ersten Läufern vorne weg, musste aber zunächst einmal die raketenartig gestartete Engländerin Lauren Jeska einholen, was immerhin erst nach ca. 2 Minuten gelang. Möglicher Grund für diesen Schnellstart waren vielleicht die niedrigen Temperaturen von minus 2 Grad am Start und der Umstand, dass Lauren mit ärmellosem (!) Laufshirt unterwegs war. Ca. 3 Minuten später schien sie zwar einigermaßen aufgewärmt, war aber so langsam geworden, dass auch ich sie eingeholt hatte.
Andrea sah ich recht lange vor mir - bis zur Hälfte hatte sie ca. 30 - 40 Sekunden Vorsprung. Dann kam die Schneefahrbahn und mein Rückstand wurde immer größer. Andrea eilte weiter unbeeindruckt Richtung Ziel, schüttelte die Begleiter ihrer Gruppe nach und nach ab und überholte sogar noch einige vor ihr liegende Läufer.
Mit 26:57 min kam sie als überlegene Siegerin und Gesamt -7. ins Ziel. Einige der insgesamt 580 Höhenmeter lagen zu diesem Zeitpunkt noch über mir, aber 1:49 min später stand auch ich als 14. (und 13. Mann) auf dem Gipfel des Kolsassberg.
Für die Verhältnisse im oberen Teil war die Zeit nicht schlecht, 4 Mal bin ich nun zwischen 28:30 und 28:50 gelaufen, nur letztes Jahr war ich mehr als 1 min schneller.
Andrea hat so prominente Läufer wie Helmut Schmuck und auch den besten österreichischen Junior der Berglauf-WM hinter sich gelassen. Nur 47 sec fehlten ihr auf den bestplatzierten Österreicher bei der Berglauf-WM in der Allgemeinen Klasse.
Mit einem lockeren Auslaufen durch die herrliche Winterlandschaft überbrückten wir die Zeit bis zur Siegerehrung, die praktischwerweise in dem Hotel stattfindet, in dem wir immer untergebracht sind. Als Siegespreis bekam Andrea ein wertvolles Swarovski-Schneeglöckchen und ich für meinen wackeren 13. Platz eine Sektflasche.
Um 15 Uhr ging es dann schon wieder heim nach Wien, teils durch dichten Schneefall, aber mit dem Auto von Andrea und daher ohne fahrzeugtechnische Überraschungen.
Ergebnisse gibt's hier: http://www.bikearea.at/ergebnisse/kbr10/ und hier ein Video vom Zieleinlauf: http://www.kolsassberg-run.at/run/index.htm

Tagszuvor für den Nachwuchs eine Trainingseinheit mit den östreichischen Berglaufassen Andrea Mayr und Marion Kapuscinski Andrea Mayr auf dem Weg zu ihrem dritten Sieg Blick auf das Karwendelgebirge
Lauren Jeska 2.