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Linz Marathon 18.4.

Pacal kommt bei den österreichischen Meisterschaften unter die Top 100. Wir gratulieren herzlichst.

Er berichtet:
Eigentlich sollten für meinen heutigen Linz-Marathon optimale Voraussetzungen geherrscht haben. Denn ich war in letzter Zeit sowohl über 10 km als auch über 21,1 km persönliche Bestzeiten gelaufen - und fühlte mich auch sonst recht gut vorbereitet. Das Wetter schien ebenfalls optimal zu sein, es hatte am Start schätzungsweise 15 Grad, es wehte kaum Wind, und die Sonne versteckte sich hinter dem Hochnebel.
Frohen Mutes (und ohne Stau) lief ich also von der Startlinie beim Brucknerhaus los, nach einer kurzen Steigung ging es über die Donau und dann auf eine Tour durch den nördlichen Teil von Linz. Bei Kilometer 1 gab es bereits den ersten Dämpfer für meine Stimmung. Nach meinem Gefühl sollte ich den Kilometer in etwa 4:20 Minuten zurückgelegt haben, meine Uhr sagte aber 4:32. Naja, den ersten Kilometer kann man nicht immer ganz ernst nehmen, doch leider wiederholte sich das Problem auch auf den weiteren Kilometern. Die Kilometerzeiten lagen alle zwischen 4:25 und 4:30 Minuten, obwohl es sich für mich schneller anfühlte. Ich laufe in der ersten Hälfte eines Marathons grundsätzlich nach Gefühl, daher kam ein bewusstes Beschleunigen jetzt nicht in Frage.
Nach Kilometer 15 ging es wieder zurück auf die Südseite der Donau und nochmals durch den Startbereich. Mittlerweile war der Hochnebel größtenteils verschwunden, die Wärme der Sonne wurde recht schnell unangenehm, und zudem kam Wind auf. Dank eines Gefälles und des sehr zahlreich anwesenden Publikums bewältigte ich die folgenden zwei Kilometer zwar in je etwa 4:18 Minuten, danach ging es aber wieder abwärts. Nach 1:34:12 Stunden hatte ich die erste Hälfte der Strecke geschafft.
Auf der nun folgenden grossen Runde durch eher wenig bebautes Gebiet gab ich nun etwas Gas, wodurch ich für drei Kilometer eine Zeit von etwa 4:20 Minuten erreichen konnte. Leider war das aber bald vorbei, und ich pendelte mich wieder bei 4:30 ein. Ab Kilometer 30 ging es dann sogar in Richtung 4:40. Trotz allem überholte ich nun sehr viele Läufer, wurde selbst (abgesehen von Staffelsprintern) aber bis zum Ziel von keinem einzigen Läufer überholt.
Die letzten acht Kilometer spielten sich in mehreren Schleifen ausschließlich in der Innenstadt ab, was das Laufen (durch das zahlreich vorhandene Publikum) erleichtern sollte. Bei mir hat's aber nicht viel genützt...
Irgendwann kam ich dann schließlich doch ins Ziel, und zwar nach 3:10:14 Stunden. Das ist zumindest fünf Minuten langsamer als ich erwartet hatte. Immerhin bin ich nicht der einzige, dem es so erging. Auch viele "schnelle" LäuferInnen benötigten um mindestens zehn Minuten länger als erwartet. Woran das lag? Keine Ahnung.
Ergebnisse: hier.
Grundsätzlich hat mir die Veranstaltung recht gut gefallen. Die Strecke finde ich durchaus ansprechend und abwechslungsreich, sie hat aber trotz der heuer durchgeführten Entschärfung immer noch zu viele (wenn auch nur leichte) Steigungen.
Grüße, Pascal

Beim Halbmarathon in Linz am Start Göbel Thomas der in 1:58:20 den 1682. Platz erreichte.

London Marathon 18.4.

Liebe Familie der Falschen Hasen!
Gestern lief ich hier in London beim 24. Flora-Marathon. Es war gestern ziemlich regnerisch, manchmal regnete es sogar in Strömen, und ab Kilometer 25 hatte ich mit Krämpfen zu kämpfen, sodass ich immer wieder dann Gehphasen einlegen musste aber in London bei so einem tollen Publikum gibt man nicht auf. Im Finish hab ich mich nochmals zusammengerissen und um eine Zeit unter 4 Stunden gekämpft was mir knapp misslungen sein dürfte, aber trotzdem war das Rundherum und die Stimmung wunderbar. Da hört man aus den Fenster über Lautsprecher so tolle Musiknummer wie "Keep on Running" von der Spencer Davies Group oder in Towerbridgenähe den unvergesslichen Freddie Mercury mit "We are the Champions", und die Four Seasons mit "December 1963", das alles ist einfach fantastisch. Nun wieder zum Sportlichen in diesem gar nicht ganz flachen Marathon, wie er immer überall beschrieben wird. Meine Bruttozeiten sind: 10KM 51,30, 20KM 1:43,53, Halbmarathon 1:49,37, 30KM 2:43,17, Finish 4:00:33. Nun bin noch bis Samstag hier in London werde die Tage hier noch genießen, so gehe ich morgen ins Musical "We will rock you", und möchte abschließend noch Pascal zu seinem tollen Linzmarathon gratulieren.
Liebe Gruesse aus London. Andy Hascher


Hier noch ein kleiner Nachtrag zum Rom Marathon:
Ein falscher Hase beim Zieleinlauf (leider von der falschen Seite und am falschen Tag).
Liebe Grüße Norbert