Staffelmarathon 21.4.

Heuer war nicht nur die Hasenstaffel erfolgreich unterwegs, sondern auch mindestens 2 Halbmarathonis.
Die Hasenstaffel war zwar offiziell 15 Sekundne langsamer als im Vorjahr, inoffiziell allerdings ca. 3 Minuten schneller, da es wieder einmal eine peinliche Übergabepanne gab (Schuld eindeutig Erwin). Hauptverantwortlich für die gute Leistung waren Stefan und Andreas, die die zweite Hälfte mit überragenden Leistungen absolvierten. Man muss aber auch zugeben, dass heuer beste Laufbedingungen waren.
Ergebnis: 148. Männerstaffel in 3:41:15
Julia wird 1371. in phantastischen 1:52:32.
Ebenfalls sehr schnell ist Doris mit 2:10:27 und dem 2485. Platz.

Herzliche Gratulation an alle.

Stefan berichtet:
Um 11:30 machte ich mich mit Andi auf die Reise vom Stadtrand zu den Staffelübergabestellen. In der U-4 trafen wir einen 70-jährigen Friseur aus Barcelona, der gerade mit der ersten Etappe der Staffel fertig geworden ist und vor vielen Jahren eine Marathonzeit von 2:30 vorweisen konnte. Aus irgendeinem Grund wertete Andi das als gutes Zeichen für unsere engagierte Staffelteilnahme — und er sollte recht behalten.
Mein Lauf begann eine Viertelstunde nach der berechneten Übergabezeit vor dem Stadion, Andi gab mir die Startnummer und ich begann zu laufen. Mein Ziel war ein pace von 4:30. Nach zwei Kilometer bemerkte ich, dass ich 4:20 lief. Ab dann brauchte ich 80 Prozent meiner Energie für die Rechenleistung: Wie viele Sekunden durfte ich von nun an pro Kilometer langsamer laufen, wenn ich am Schluss 4:30 Durchschnittszeit haben wollte? Da das hochkomplexe mathematische Vorgänge sind, das Dezimalsystem stößt auf das Hexagesimalsystem, dauerte es lange, bis ich auf ein Ergebnis kam. Dieses stimmte aber im selben Moment nicht mehr, weil ich in der Zwischenzeit einen weiteren Kilometer absolviert hatte. Dieses Spiel wiederholte sich Kilometer für Kilometer, bis ich Andi plötzlich nach dem Parlament vor mir auftauchen sah, er war weitergelaufen (ohne die Schleife zum Lusthaus) und wartete hier auf mich. Ich schaltete die Rechenmaschine im Kopf aus und leitete die dadurch frei werdende Energie in die Beine, sodass ich den letzten halben Kilometer mit einem 3:30 Schnitt lief. Zusammen ergab das dann einen Pace von 4:18, womit ich sehr zufrieden bin. Ich feierte mit Andi bei einer Flasche Gatorade im Ziel und wir beschlossen, die Afterparty mit unserem Team nächstes Jahr besser zu planen.

Gahli berichtet:
Aufgrund des eisigen Windes gab es in der Früh die Überlegung mit Handschuhen und Haube zu laufen. Ich habe mich dagegen entschieden. Beim Überqueren der Reichsbrücke hätte ich es fast bereut. Ab dann wurde es stetig besser und die Sonne hat den Wind mehr als kompensiert. Wie immer läuft man am Anfang viel zu schnell. Zu meiner Überrraschung konnte ich aber das Anfangstempo bis zum Schluss gut halten. Sicherlich ist das vor allem den perfekten Wetterbedingungen geschuldet - kühle Temperatur und trotzdem viel Sonnenschein.
Bei der Übergabestation konnte ich mich sogar ganz kurz ausruhen, da Erwin mich ein paar Minuten warten ließ.
Während des Laufs gab natürlich immer wieder schöne Erlebnisse mit den Zuschauern. Besonders die Kinder am Straßenrand freuen sich immer sehr, wenn man mit ihnen abklatscht. Auf jeden Fall ein großes Danke an das Falsche Hasen Laufteam, die wie immer das Letzte aus sich rausholen. War ein schönes Event.

Andreas berichtet:
Übergabe war perfekt bei mir. Ich hatte sogar einen windgeschützten Sonnenplatz und musste meinen schwarzen Müllsack nicht überziehen. Für diesen habe ich aber Kritik wegen Microplastik und wie kann man nur bekommen. Hab’s nicht ganz verstanden wegen den viele Plastikflaschen am Boden. Aber na ja.
Lauf war gut und für mich perfekt. Auch das Auslaufen ins Ziel mit Abkürzung damit wir fast gemeinsam ins Ziel kommen ist sich ausgegangen. War eine mathematische Rechenleistung von Pia im Vorfeld.

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