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Midnight Sun-Marathon Tromsö 21./22.6.

Andy Hascher berichtet:
Vergangenen Samstag nahm ich nach der verletzungsbedingten Vorjahresaufgabe bereits zum zweiten Mal den Mitternachtsonnenmarathon von Tromsö in Angriff. Tromsö liegt in Norwegen auf einer Insel mit cirka 10 mal4 Kilometer und hat ungefähr 60.000 Einwohner, die nördlich des Polarkreises leben. Im Sommer ist zwei Monate Tag hier und im Winter eben zwei Monate Nacht. Kurz vor dem Start regnete es noch stark, aber bei Rennbeginn hat es dann aufgehört und es waren Temperaturen die idealer nicht hätten sein können mit 10-15 Grad +. Am Beginn läuft man einmal durch das Stadtzentrum und nach Kilometer 2 geht es dann über die große Brücke nach Tromsdalen, wo es gleich nach der Brücke an der wunderschönen Eismeerkathedrale vorbei geht. In Tromdalen läuft man dann bis zur 10 Kilomterwende in Richtung Süden, da lieg ich mit cirka 54 Minuten ganz gut im Rennen, auch zurück wieder bei der Eismeerkathedrale bei Kilometer 20 bin ich mit 1:47 wirklich sehr zufrieden und nach dem zweiten Überwinden der mehr als 1 Kilometer langen Brücke zurück auf die Insel Tromsö bin ich bei der Halbmarathonmarke mit cirka 1:54 weit unter meine Halbmarathonzeit aus dem April in Wien, aber nun war es zwar immer noch total hell ein wenig bewölkt jedoch schon 22.30 eine sehr ungewöhnliche Zeit zum Laufen und so konnte ich dieses Tempo nicht mehr halten. Auch wollte ich, wo die Schleife auf der Insel nun Richtung Flughafen ging, die Mitternachtsonne ein wenig geniesen. Es war schon wunderbar wie um 23.30 die Sonne zwischen den Wolken durchblinzelt und die schneebedeckten Berggipfel zum Leuchten bringt. Ja so um Kilometer 30 war eben meine Motivation schnell zu Laufen nicht allzu groß. Die hatte ich dann erst wieder als es galt nicht meinen schlechtesten Marathon überhaupt zu laufen, was mir mit drei schnellen Schlußkilometern auch auf denen ich alles was im Weg war noch überholte, auch eindruckvoll gelang und somit finishte ich als einer von cirka 500 Startern um 0 Uhr 52 in 4 Stunden 22 Minuten und 22 Sekunden. Es war auf jeden Fall ein tolles Laugerlebnis in dessen Rahmen auch die große Norwegische Lauflegende Grete Waitz ein Marathonbuch in Norwegischer Sprache vorstellte und den Startschuss zu den Kinderrennen gab, allerdings hab ich sie selbst nicht gesehen, weil als sie die Bücher signierte einen Tag vor dem Marathon war ich gerade auf einem 600 Meter Berggipfel und hab mir erst danach als sie schon weg war meine Startnummer abgeholt.
Soviel vom Tromsöer Midnight Sun Marathon, was zugleich meine beendete Mission 18 war und mein 14. Marathon für die Falschen Hasen.