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Schneeberglauf 27.9.

Andi berichtet:
Eigentlich hatte Andrea geplant, in ihrer Heimatstadt Linz den Gislauf zu bestreiten und den seit vielen Jahren bestehenden Streckenrekord zu attackieren. Nachdem sich jedoch bei den mit dem Veranstalter geführten Telefonaten herausgestellt hatte, dass dieser den Antritt der weltbesten Bergläuferin auch bei Sieg und Streckenrekord nur mit einem besseren Taschengeld belohnen wollte (offensichtlich macht diese Unsitte gerade bei Linzer Veranstaltern Schule: 50 Euro gab's ja bekanntermaßen für Andreas Sieg bei den Halbmarathonstaatsmeisterschaften in Linz in der Nicht-EPO-Klasse), wurden kurze Verhandlungen mit den Organisatoren des Schneeberglaufs geführt.
Diese wussten Andreas derzeitige Klasse wesentlich besser einzuschätzen und stellten ein angemessenes Angebot. Auch hier war die Verbesserung des schon 8 Jahre alten Streckenrekordes Teil der Vereinbarung.
Am Samstag um 12.30 Uhr war es dann soweit, gleichzeitig mit der Zahnradbahn nahmen ca. 370 Läufer die 9,8 km lange Strecke von Puchberg aus in Angriff. 1.200 Höhenmeter galt es zu bewältigen, großteils in Sichtkontakt mit der dampfenden und schnaufenden Bahn - wenn man schnell genug war. Und Andrea war schnell genug! Die gute Berglaufform der letzten Wochen optimal nützend, lief sie mit den schnellsten Herren mit, nur Berglaufweltmeister und -legende Jonathan Wyatt und seine beiden Verfolger aus Slowenien und Frankreich konnten sich deutlicher absetzen.
Mit der Schneebergbahn lieferte sich Andrea ein spannendes Duell um den Sieg in der Damenklasse. Bei Kilometer 8 (siehe Bilder) war die Bahn noch wenige Meter vorne, konnte diesen Vorsprung aber trotz eines hinterhältigen Manövers (sie fuhr unmittelbar vor Andrea über eine Kreuzung des Laufweges mit der Bahntrasse und zwang sie so, für etwa 5 sec stehenzubleiben) nicht ins Ziel retten. Das erreichte Andrea nämlich nach 58:21 min als Gesamt-Sechste und pulverisierte damit den bisherigen Streckenrekord um 6:01 min! 17 sec später erreichte die Zahnradbahn das Ziel.
Österreichs bester männlicher Bergläufer, der Tiroler Markus Kröll war nur 1:53 min schneller als Andrea! Die zweite Dame (aus Fleisch und Blut), die Slowenin Mateja Kosovelj lag schon 6:16 min zurück.
Mit der Schneebergbahn gings dann wieder talwärts zur Siegerehrung, die sich ein wenig in die Länge zog.
Erst um 18.30 Uhr konnten wir uns auf den Weg machen, allerdings nicht nach Hause, sondern Richtung Bayern, wo Andrea schon am nächsten Tag, um 10.00 Uhr beim internat. Hochfelln-Berglauf an den Start gehen wollte.

Die Gesamt-Ergebnisse:
1 WYATT Jonathan NZL 0:53:09
2 KOSOVELJ Mitja SLO 0:54:17
3 BURRIER Georges FRA 0:55:45
4 KRÖLL Markus AUT topsport kolland 0:56:28
5 LAMOVEC Peter SLO 0:57:33
6 MAYR Andrea AUT SVS Schwechat 0:58:21
7 KOPAC Ivica CRO 0:58:29
8 IIDA Yujiro JPN Edinburgh University H&H 0:58:38
8 ZAHNRADBAHN AUT 0:58:38