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Donauturmlauf 15.11.

Bei strahlendem Sonnenschein am Samstag Vormittag begaben sich 400 Teilnehmer wieder freiwillig in die dunkle und enge Röhre des Donauturms, um sich im Laufschritt (zumindest am Anfang) über die 60 Stiegenpodeste und 771 Stufen auf die Aussichtsterrasse in 150 Metern Höhe emporzuschrauben.
Ausgemacht war, dass Andrea 20 sec hinter mir startet, um irgendwann im oberen Teil auf mich aufzulaufen, sie konnte es aber gar nicht erwarten und ließ mir nur läppische 10 Sekunden Vorsprung. Schon nach 20 Podesten war sie knapp hinter mir, 3 oder 4 Podeste lang wehrte ich mich noch tapfer, dann musste ich sie vorbeilassen. Bei der Hälfte (Zwischenzeiten: 2:13 ich, 2:00 Andrea) konnte ich sie auf dem Stiegenabsatz vor mir noch sehen, danach dürfte sie allerdings den Aufzug genommen haben, wofür es aber leider keine Zeugen gibt. (Jedenfalls gibt’s einen Aufzugseinstieg in der Turmesmitte). Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich bis zum Ziel, das ich nach 4:27 min erreichte, nichts mehr von ihr sah und hörte.
Laut Ergebnisliste soll Andrea nach 4:04 (!!!) min oben angekommen sein, was eine unglaubliche Verbesserung ihres eigenen Streckenrekordes um 7 Sekunden bedeutet! Da niemand sie im Ziel aus dem Aufzug steigen sah, wurde dieser Rekord auch vom Veranstalter anerkannt und in die Ergebnisliste aufgenommen. Dort scheint Andrea als Gesamt-10. auf. Die aktuelle Wirtschaftskrise war bei der Siegerehrung deutlich spürbar: der obligate Kaffeemaschinensponsor war abgesprungen, sodass das Kaffeemaschinengewinnspiel heuer leider ausfallen muss. Für Gesamt- und Klassensieg, Streckenrekord und Zwischenbestzeit gab's aber immerhin noch einen Rucksack voller Würscht, einen „Jahresbedarf“ Mineralwasser (bestehens aus 48 1,5 l-Petflaschen, abzuholen im 11. Bezirk), ein Abendessen im Donauturm (mit Liftfahrt auch hinauf) und einen Warengutschein für Sportartikel. Die Reise zum Lauf auf das Empire State Building in New York wurde diesmal unter den jeweils 10 Bestplatzierten verlost, zugeschlagen hat bei den Damen die 8.
Für meinen Gesamt-19. und 5. Platz in der M40 gab's zwar nix, aber wenigstens muss ich nicht zum Friseur (was ich für den Fall eines Pokalgewinnes leichtfertig angekündigt hatte).
10. Andrea Mayr 4:04,7
19. Andreas Stitz 4:27,4
104. Pascal Le Bail 5:55,2
208. Andreas Hascher 7:47,6
Fotos von Willi Lilge: