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Wien Marathon 22.5.

Wenig überraschend gab es trotz der widrigen Laufbedingungen (allerdings hervorragenden Zuschauerbedingungen) tolle Laufleistungen der Falschen Hasen.
Zweifellos besonders hervorzuheben sind unsere Marathonis, die es wahrlich nicht leicht hatten.

Hier ein Bericht von Fritz, anschließend der von Manuel:
Ich habe mich sehr gefreut auf den diesjährigen Wiener Marathon. Ich hatte gut trainiert und meine Freundin Nicky Isaac hatte mir angeboten, den gesamten Marathon mit mir als Pace zu laufen (sie selbst ist vor einem Jahr 3:19 gelaufen). Als das Wetter immer "schöner" wurde, kamen mir wieder die nicht sehr angenehmen Erfahrungen des VCM 2003 in Erinnerung. Und auch dieses Mal sollte es ähnlich werden. Die Wäschesackerl konnte man schnell abgeben, die Startblöcke waren leicht zu finden und auch nicht sehr dicht gedrängt.
Laut ORF hatte es beim Start 20°. Über die Reichsbrücke zu laufen war ein sehr schönes Gefühl, die große Erwartung, die neue Herausforderung. Viele Bekannte, denen man viel Glück wünscht. Es ist wirklich eine tolle Community.
Der erste km genau im Plan (5:30). In der Lassallestrasse erblicke ich Erwin und Gabi. Erwin sprintet nach vorne und versucht ein Foto von mir zu machen (ich hoffe, es ist was geworden - leider nicht).
In der Praterstrasse die erste Ernüchterung: Mein Puls ist bei 160, obwohl ich ein ruhiges Tempo laufe, mich nicht anstrenge und mich gut fühle. Beim Probelauf tags zuvor hatte ich mit der gleichen zeit eine Herzfrequenz von 141. Der Lauf entwickelt sich aber dennoch gut, die Leute am Strassenrand feuern an, es gibt eine gute Stimmung. Die Verpflegung ist sehr ok. Ich bekam bei jeder Labestation Wasser, auch Isogetränke waren vorhanden.
Die ersten 10km laufen wir in 54:36 (5:28), die zweiten 10km in 54:30 (5:27), alles schön im Plan. Danach wird aber alles anders. Nach der Oberen Donaustraße steigen die km-zeiten auf 5:40 und werden später immer höher. Gleichzeitig habe ich leichte Magenschmerzen. Beim Einbiegen in den Prater geht es mir schlecht. Die Herzfrequenz ist bei 189. Ich bin völlig überrascht. Bei Intervall-Trainings hatte ich bislang eine max-hf von 183. Ich werde weiter langsamer, danach geht es mir etwas besser und ich kann ein bisschen schneller werden. Meine Marschtabelle, die ich mir vorgenommen habe, ist schon längst Makulatur. Die km-zeiten sind schon längst über 6:00.
Bei den Labestationen nehme ich nur mehr Wasser, v.a. um mich abzukühlen, ich trinke nur mehr wenig. Auf dem ersten Halbmarathon haben mir Freunde noch einen halben Liter verdünnten Apfelsaft (1/3) gereicht. Obwohl ich es im Training ausprobiert habe, ist es mir jetzt viel zu süss. Nicky läuft neben mir her und muntert mich auf. Sie unterstützt mich ganz toll. Ohne sie hätte ich die Endzeit wohl nicht erreicht. Die dritten 10km laufen wir in 58:07 (5:49), die vierten 10km in 1:04:23 (6:26).
Ca. bei km 37 laufe ich auf einen Trainingspartner auf, den ich als viel schneller eingeschätzt habe. Auch er leidet massiv unter der Hitze. Wir schleppen uns dahin, er kommt von mir noch einmal weg und ist insgesamt ca. 1:30 schneller als ich.
Als Nicky und ich auf den Heldenplatz einlaufen, beginne ich mich wirklich zu freuen. Geschafft! Es ist wirklich ein gutes Gefühl! Es ist immerhin meine beste Marathonzeit mit 4:06:28 (5:50), meine vorgenommenen 3:50 werde ich dann eben in Berlin laufen!

Manuel:
Angesichts der guten (also schlechten) Wettervorhersage musste ich mein eigentliches Ziel, meinen zweiten Marathon 4-6 Minuten schneller als den ersten laufen zu wollen, schon im Vorhinein ein wenig korrigieren, aber eine Zeit um 2h55 sollte es schon werden. Aber wie so oft kommt es anders und meine Endzeit von 3h03 kam folgendermaßen zustande:
Die ersten 10 km ging ich optimistisch im geplanten 2h50er Tempo, also in 3:58 min/km an und weils so gut lief, lief ich sehr locker und gleichmässig weiter und wie (ursprünglich) geplant war ich bei 1h24 an der Halbmarathonmarke angelangt. Die Hitze schien mir zu der Zeit nicht so schlimm und der Gegenwind am Donaukanal kam zu der Zeit nicht so störend vor, also hab ich das Tempo nicht zurückgenommen und bin ca. im selben Tempo weitergelaufen. Ab km 26 aber ist dann schon ein bissl schwerer gegangen und ich dachte mir, weniger ist mehr und bin bis zum 30er 4:10-4:15/km gelaufen und malte mir mit einer zweiten Hälfte in 1h30 (4:15 km) eine Endzeit von 2:55 aus.
Mein Körper dachte da aber anders und versagte bei km 32 seinen Dienst, will heißen Gehphasen mit oftmaligem Stehenbleiben und das bis zu km 38. Und plötzlich war die Hitze fast unerträglich und der Wind extrem störend. Die Kilometerzeiten bewegten sich dort bei 5:00/km und (weit) darüber. Obwohl ich unterwegs sehr viel getrunken hatte, kehrte ich bei jeder Labestation ein und ab km 39 ging´s dann wieder besser. Dass sich eine Zeit unter 3 h nicht mehr ausgehen würder war klar, also genoss ich den Lauf über die Ringstraße und konnte mich sogar noch auf Zeiten unter 4:20/km steigern.
Fazit: Viel zu heiß und windig, aber tolle Stimmung entlang der Strecke und falls es irgendwann einmal einen März/April Termin für den VCM geben sollte, bin i wieder dabei. Der Vergleich der beiden HM-Splits von 1h24 und 1h38 lässt vermuten, dass ich das Ganze ein wenig flott angegangen bin, aber ich glaub, dass das schon gepasst hat und sich bei optimaler Witterung schon eine 2h52er Zeit ausgegangen wäre.
Also nächstes Mal wird auf der ersten Hälfte sicher auch nicht gebremst und dann schau ma mal....

Beachtet bitte auch die tollen Leistungen von Pascal und Christian, die von Fritz, Roger und Evelyn sowieso!
167. Manuel Zankl 3:03:15
534. Pascal Le Bail 3:21:28
574. Christian Landsteiner 3:22:45
2626. Friedrich Schiller 4:06:28
4485. Roger Emmett 4:50:19
5113. Evelyn Bürbaumer 5:29:56

Besonders beeindruckend ist der Bericht von Anna zu ihrem Halbmarathondebüt, das sie auf beeindruckende Weise absolviert hat:

Annas erster Halbmarathon

Alles begann mit dem Kauf einer Pulsuhr, Polar F11 (kann ich empfehlen): toll, was die alles kann, aber trainieren tut sich eben (noch) nicht für mich, was sich in meiner Zeit (2:33:10) widerspiegelt.
Deshalb vermutlich auch die "Diskriminierung" mit dem gelben Punkt auf der Startnummer, die ich kurz vor dem Start entdeckte. Die anderen Hasen, die sich zum Fototermin einfanden, hatten immerhin einen blauen oder sogar einen roten Punkt. Für mich hieß es also: Hinten anstellen.

Teil 1 - Hinter dem "Beserlwagen"

Ausgestattet mit meiner F11 wollt ich meinen Puls in einem Bereich unter 140 halten, was mir die ersten 5 km oder so (km-Anzeigen zwecks Orientierung gab es keine - vielleicht nach dem Motto "Lauf einfach drauf los"?) hinter ! dem "Beserlwagen", offiziell mit "Schlusswagen" beschildert, bescherte. Ich fand nette Unterhaltung mit einem Nordic Walker, bekam aber doch Bedenken, ob man hinter dem Beserlwagen eventuell disqualifiziert würde. Mein Gedanke dazu: "Warum hetzen die mich so?" - Puls bei 150!
Nachdem der Beserlwagen schon im Rückwärtsgang fuhr, damit er meinen Nordic Begleiter und mich und vielleicht noch ein, zwei andere Läufer nicht aus den Augen verliert, beschloss ich doch, etwas zuzulegen.

Teil 2 - Der Schock

Ich entdeckte das Schild "Wien Energielauf KM 10" und bekam einen Schock: 1:19 war ich schon unterwegs! Das bedeutete: Anna, bitte leg einen Gang zu!
Gedeacht, getan: Bei KM 15 gab's wieder ein Schild: 1:54. Den Puls-Check habe ich schon lange aufgegeben.

Teil 3 - Balsam für die Seele

Nur noch sechs KM, das war auch noch etwas schneller zu schaffen. Also legte ich nochmals zu und erfreute mich daran, LäuferIn um LäuferIn, Läufergruppe um Läufergruppe zu überholen (rechnerisch waren es ca. 350!) - Gehende, Keuchende, Hinkende, ... Da habe ich meine eigenen Knie- und Hüftprobleme gar nicht gespürt.
Am Ring, kurz vor der Kurve zum Heldenplatz kam der Anfeuerungsruf von Erwin: "ANNA, hopp", der mich noch zu einem Zielsprint motivierte: 2:33:10.
Puls max 192, Puls average 162; km 1-10: 7:54 Mink; 10-15: 7 Mink; km 15-21: 6:30 Mink.
Und: Ich wurde auf der ganzen Strecke von keinem/r einigen LäuferIn überholt!

Fazit: Das nächste Mal etwas weniger wissenschaftlich (siehe Km- und Puls-Analyse), dafür aber mehr Training!
215. Robert Wagner 1:36:21
1117. Franz Ulreich 1:53:20
2170. Rudi Kurzbauer 2:05:09
3864. Anna Weber 2:33:10
4160. Sieglinde Bürbaumer 2:50:03
Christian Lechner DNF

Interessant auch noch der Bericht über die BRG 16/Falsche Hasen-Staffel:
Erwin sprang erst kurzfristigst für die verhinderte Direktorin ein und übernahm als 2. Läufer von Gerhard eine ausgezeichnete Vorgabe. Mit Mühe konnte er einigermaßen seine Sollzeit einhalten (zumindest jeder km unter 4 Mink). Dann stürmte Christian der dritten Übergabe entgegen und war auch bald bei Gregor angelangt. Der hatte allerdings in der Aufregung den Chip vergessen, hat allerdings die beste vorstellbare Ehefrau, die sich sofort auf den Weg machte, diesen zu bringen. Vor der Oper gelang dies auch problemlos und an Erwins Bein überquerte der Chip gleichauf mit Gregor die Ziellinie.
Damit gab es zwar eine offizielle Endzeit im Ergebnis, aber auch die Disqualifikation, weil der Chip ja an einigen Kontrollpunkten nicht aufschien. Auf die von Gregor flugs versandte eloquente Rechtfertigung reagierte Pentek beeindruckend schnell und schon sind wir als 497. in 3:53:23 in der Wertung. Gratulation an Gregor und an Pentek!

Hasen beim Halbmarathonstart Rudis Kommentar:
Nachricht super getimed für jene mit Firmen-Email
Halbmarathonstart
Hier schon die Marathonspitzengruppe Fritz leider nur halb und Nicky verschwommen Gratulation an Michi Buchleitner
engagierte Zuschauerinnen so viel Zeit muss sein:
Gerhard übergibt an Erwin, mittendrin unsere Direktorin
wenn man genau schaut, kann man zwischen Run und Erste Bank Anna erkennen
Veronika mit ihrer flotten Staffel Werner kommt nicht ganz so.. elegant daher wie Manuel
super Superanna Erwin und Gregor zu schnell für den Fotoapparat der Hasen liebste..
..Beschäftigung